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Kostenlose SEO-Analytics sind jetzt besser als bezahlte vor drei Jahren

Kostenlose SEO-Analytics sind jetzt besser als bezahlte vor drei Jahren

Ich schaue mir seit Jahren SEO-Tools an, und ehrlich gesagt hat sich die Landschaft komplett gedreht. Was Google Search Console heute kostenlos liefert, hätte 2021 noch locker 80 Euro im Monat gekostet.

Der Performance-Bericht zeigt jetzt nicht nur Klicks und Impressionen, sondern auch detaillierte Daten zu Core Web Vitals auf URL-Ebene. Das Feature kam im März 2023, und die meisten Leute haben es nicht mal mitbekommen. Früher brauchte man dafür Screaming Frog oder ähnliche Tools mit Abo-Modellen.

Die Regex-Filter in GSC sind ein weiteres Beispiel. Seit August 2023 kann man komplexe Suchmuster erstellen, ohne CSV-Dateien herunterzuladen und in Excel zu wurschteln. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch die 50 Euro monatlich für ein separates Ranking-Tool.

Bing Webmaster Tools haben massiv aufgeholt

Bing war immer der kleine Bruder, den niemand ernst genommen hat. Nicht mehr. Die Keyword-Research-Funktion dort ist mittlerweile präziser als das, was Ubersuggest in der kostenlosen Version bietet. Und die Backlink-Analyse? Zeigt tatsächlich mehr Details als Ahrefs in der 99-Dollar-Stufe.

PageSpeed Insights hat sich auch weiterentwickelt. Die Integration mit CrUX-Daten gibt dir jetzt echte Nutzererfahrungen statt synthetischer Tests. Das ist Gold wert, wenn du beweisen musst, dass deine Optimierungen funktionieren.

Wo Premium-Tools noch Sinn machen

Konkurrenzanalyse im großen Stil braucht immer noch kostenpflichtige Lösungen. Wenn du 500 Keywords gleichzeitig tracken willst oder historische Daten aus 2019 brauchst, kommst du um Semrush oder Ahrefs nicht herum.

Aber für kleine bis mittlere Websites? Die Kombination aus GSC, Bing Webmaster Tools, Google Analytics 4 und ein bisschen manuellem Aufwand deckt 85 Prozent aller Anforderungen ab. Ich habe drei Kunden von kostenpflichtigen Tools runtergenommen, und ihre Rankings sind nicht schlechter geworden.

Die Tools werden besser, weil Google und Microsoft Druck auf den Markt ausüben. Für uns Budget-Bewusste ist das die beste Entwicklung seit Jahren. Wer 2024 noch blind Abos verlängert, sollte seine Tool-Stack kritisch überprüfen.

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